News

Geplante Veranstaltungen 2026:

- Am 31.05.2026 findet die nächste Jahreshauptversammlung
  des Vereins statt.
- Themenversammlung mit anschliessender Kutschfahrt
- Themenversammlung mit anschliessendem Minigolf spielen.
- Wochenendseminar
- Hofbesichtigungstour in Bremen oder "umzu".


Änderungen im Vorstand:

Arndt Rügge legt sein Amt als 1. Vorsitzender aus persönlichen Gründen zum 31.12.2025 nieder.
Bei der Mitgliederversammlung am 11.10.2025 wurden folgende Mitglieder in die Ämter gewählt:
Udo Gröpler übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden.
Ulrike Wagner übernimmt das Amt der 2. Vorsitzenden.
Heike Gröpler bleibt im Amt der Kassenwartin.
Philipp Lönies bleibt im Amt des Schriftführers.



  

Schaut mal rein:

https://www.youtube.com/watch?v=X4dXZG7mcsc

https://www.konturen.de/fachbeitraege/wie-sind-die-koalitionsvereinbarungen-der-ampelregierung-zum-thema-drogenpolitik-umgesetzt-worden/

https://www.konturen.de/fachbeitraege/der-beitrag-der-suchtberatung-zur-entstigmatisierung/


Warnzeichen für Alkoholsucht:

 

Wer in die Sucht abrutscht, bemerkt es häufig erst, wenn es bereits zu spät ist. Alexander Glahn ist Suchtmediziner und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er nennt sechs Warnzeichen:

  1. Prioritäten richten sich nach Alkohol: „Wenn jemand zum Beispiel viele Hobbys hat und diese plötzlich zugunsten des Alkoholkonsums nicht mehr durchführt oder sich nur noch Hobbys sucht, die mit Alkohol verknüpft sind – also man eher zum Fußball geht, weil danach immer eine Kiste Bier getrunken wird, man selbst aber gar nicht mehr so viel spielt – dann ist das ein Merkmal.“
  2. Ignoranz gesundheitlicher Beschwerden: „Wenn man gesundheitliche Probleme hat und den Alkoholkonsum trotzdem fortführt, ist es ebenfalls ein Anzeichen. Geht man etwa zum Hausarzt und die Leberwerte sind eventuell aufgrund von Alkohol erhöht und man konsumiert trotzdem weiter, obwohl man sich der Gefahr bewusst ist, dann ist das auch ein typisches Kriterium einer Abhängigkeit.“
  3. Toleranzentwicklung: „Ein weiteres Kriterium ist, dass man immer mehr benötigt, um die erhoffte Wirkung zu erzielen. Etwa, dass man offener im Umfeld oder abends entspannter ist.“
  4. Kontrollverlust: „Wenn man nicht mehr nach der halben Flasche Wein stoppt, sondern sagt ‚Ach, jetzt kann ich auch die ganze konsumieren.‘ Das nennt sich Kontrollverlust. Das ist ein Warnsignal, das kriegen Angehörige dann auch mit, wenn man sagt ‚Mensch, der trinkt und der hört ja gar nicht mehr auf.‘“
  5. Entzugserscheinungen: „Weiter fortgeschritten ist dann ein starker Suchtdruck und das sogenannte Craving. Dabei handelt es sich um Entzugssymptomatiken wie Schwitzen oder Unruhe. Die Menschen sind dann sehr dünnhäutig und griffig und verändern sich auch in der Persönlichkeitsstruktur.“
  6. Morgendlicher Konsum: „Eines der stärksten Warnsignale, egal bei welcher Substanz, ist, wenn schon ein morgendlicher Konsum besteht. Wenn man diese Frage stellt ‚Mensch, muss das auch schon am Morgen sein?‘, dann sollten alle Alarmglocken läuten. Das ist immer ein Marker.“ 



Solltet ihr solche Verhaltensmuster feststellen, wendet euch gerne an uns, an euren Hausarzt, an Suchtberatungsstellen. Allen Anlaufstellen solltet ihr ehrlich eure Symptome schildern. Es ist keine Schande, sondern eine Sucht Erkrankung. Diese Erkrankung kann man in den Griff bekommen. Traut euch, macht den ersten Schritt.